22. Oktober (Infektionszahlen und Jens Spahn)

#1 von Hans , 22.10.2020 20:03

Ist es Euch vielleicht auch so ergangen, wie mir?

Morgens aufgestanden, erste Nachricht aus den Medien: Wieder ein neuer Höchststand an Coronainfektionen... und dazu der Gesundheitsminister auch noch in Quarantäne... Da denkt man sich doch gleich: Na, der Tag fängt ja gut an. Was soll denn heute wieder verschärft werden?

Dabei hat sich wohl immer noch nicht herumgesprochen, dass „positiv getestet“ und „infiziert“ zwei völlig verschiedene Sachverhalte darstellen? Während der erste Wert lediglich einen Laborwert darstellt und für eine Diagnose völlig ungeeignet ist, wird dennoch das gesamte Pandemie-Instrumentarium von Regeln, Verboten und Sanktionen eben auf diesem Wert aufgebaut...

Mir scheint jedoch, dass diese beiden Zustände ganz bewusst gleichgesetzt werden. Selbst bei infizierten Personen muss man doch unterscheiden zwischen asymptomatischen Infektionen, die bei den betroffenen Personen keinerlei Krankheitssymptome hervorrufen und symptomatischen Infektionen, bei denen Krankheitssymptome auftreten von ganz leicht bis hin zu ganz schwer. Das alles wird in den Pressemeldungen überhaupt nicht differenziert. Nur so ist die Informationspolitik dazu geeignet, Panik und Ängste in der Bevölkerung hochzuhalten.

Und leider scheinen solche Meldungen bei vielen Leuten ihre Wirkung nicht zu verfehlen...

Bei schönstem Wetter waren die Straßen und Plätze in Meersburg am Bodensee heute wie leergefegt. Zahlreiche kleinere Läden stehen vor dem Ruin. In den Schaufenstern prangen Plakate vom totalen Ausverkauf wegen Geschäftsschließung. Mit einer Geschäftsfrau haben wir gesprochen, die massenhafte Stornierungen im Hotelgewerbe beklagt hat, was natürlich verheerende Auswirkungen auch für viele kleine Läden bedeutet, die von den Einkäufen der Touristen leben...

Ängste gehen um, das spürt man auf Schritt und Tritt. Eine junge Familie ist uns begegnet, die von von ihren kleinen Kindern verlangte, mit Maske auf einem Kinderspielplatz herumzuturnen. Ältere Leute gehen mit Maske im Sonnenschein spazieren. Auf Wanderwegen sind uns Menschen ausgewichen, weil wir keine Maske getragen haben. Dabei ist es für alle so wichtig, die Bronchien und Lungen gut durchzuventilieren, um gesund bleiben zu können...

Nun noch einige Worte zu Jens Span. Warum er in Quarantäne gegangen ist, bleibt unklar. Eine Virusinfektion ist jedenfalls nicht die Ursache. Das kann jeder nachtesten, der sich einigermaßen mit feinstofflichen Testverfahren auskennt. Ein sogenannter Maskenschnupfen, scheint sehr wahrscheinlich die Ursache seiner leichten Symptome zu sein.

Solche Maskenschnupfen, sogar Maskenbronchitis breiten sich gegenwärtig immer weiter aus und sind mir selbst schon in der Praxis vorgekommen. Es handelt sich dabei um eine erregerfreie Reizung der Schleimhäute der Atmungsorgane, hervorgerufen durch das üble Maskentragen. Der Maskenzwang in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und die Ängste vieler Menschen, die sich irrtümlicherweise ohne Masken ungeschützt fühlen, tun das ihre für solche Entwicklungen. Dabei ist noch nicht einmal von richtigem, Schnupfen unter der Maske die Rede, der durch Rhinoviren (Schnupfenviren) verursacht wird.. Alles eine einzige Katastrophe.

Was soll ich nun noch Positives schreiben? Ja, es gibt auch viel Positives, wir sollten es nur wahrnehmen und zulassen. Doch auch das fordert unsere Aufmerksamkeit und unser Bemühen.
Eine schöne diesbezügliche Aussage ist mir dazu heute begegnet. Ich hänge sie an diese Zeilen an. Passt sie nicht wunderbar zu der beschriebenen Coronaproblematik?
Vielleicht mag ja jemand einmal darüber nachdenken..

Liebe Grüße und bleibt gut behütet.

Euer Hans


Angefügte Bilder:
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