Kleines Ostern

#1 von Hans , 12.04.2020 19:01

Es ist wohl einmalig, wie in diesem Jahr das Osterfest begangen wurde.

Allen von uns ist es gegenwärtig: Reiseverbot, Kontaktverbot, Demonstrationsverbot, Spielverbot für Kinder auf den Spielplätzen, Besuchsverbot von Verwandten, Besuchsverbot in Pflegeheimen, Sitzverbot auf Parkbänken aber auch Verbot von Trauerfeiern, Salbungsverbot von Kranken und Sterbenden und Verbot gemeinsamer Gottesdienste. Diese Liste könnte man sicherlich noch fortsetzen...

Alles das sind Allgemeinverfügungen. Niemand fragt nach, ob solche Verbote im konkreten Fall auch einen Sinn machen oder unwiederbringlichen Schaden verursachen. Warum das so ist? Weil kaum jemand noch wahrnehmen kann, kaum jemand feinstofflich testen kann. Alles soll einfach so geglaubt werden, wie es von oben gefordert wird. Das ist unsere Zeit.

Heute zum Ostersonntag, ist mir ein ganz besonderes Phänomen aufgefallen. Seit vielen Jahren nehme ich an diesem Feiertag eine überaus starke Christusenergie wahr. Sie ist eigentlich an solch einem Tag allgegenwärtig. Auch die Tradition des Holens von heiligem und heilenden Osterwasser zum Sonnenaufgang, geht auf eine solche Energie zurück.

Doch in diesem Jahr war überhaupt nichts zu spüren...! Keine Christusenergie in der Luft. Kein Osterwasser aus den Quellen. Zwar schönes Frühlingswetter, doch diese positive geistige Dimension hat gefehlt.

Warum das so war, kann man nicht genau wissen, jedoch mit einiger Wahrscheinlichkeit interpretieren. Die gemeinsamen Gottesdienste haben gefehlt. Diese starke Christusenergie zeigt sich also nur, wenn sie gemeinschaftlich gerufen wird...

Doch eine solche Energie hat auch eine sehr starke reinigende und heilende Wirkung – und diese hat in diesem Jahr gefehlt. Sie konnte auch nicht kompensiert werden, durch einige Initiativen, die dazu aufgerufen haben, zu Hause zu beten. Auch der Papst kam einem vor, wie ein einsamer Rufer in der Wüste. Alles das mag im Kleinen wirksam geworden sein, im Großen jedenfalls nicht.

Meine folgende Wahrnehmung mag vielleicht nicht allgemein verständlich sein, doch möchte ich sie erwähnen, um einfach zu ahnen, welche Dimensionen durch die genannten Verbote berührt werden.

Auf unserem Friedhof nehme ich regelmäßig verirrte, unerlöste Seelen wahr, die dort recht unglücklich umherirren. Ich kann zwar mit ihnen kommunizieren, darf ihnen aber nicht helfen. Seit Jahren habe ich sie immer vertröstet auf den Ostersonntag und den ersten Weihnachtsfeiertag. Das waren immer die Tage der großen Erlösung. Kam ich danach auf den Friedhof, waren alle weg. Sie wurden erlöst von ihrem Schicksal. Und durften aufsteigen.

In diesen Jahr sind sie alle noch da. Keine Erlösung! Und das geschieht auf tausenden von Friedhöfen... Dazu kommen jene Seelen, die auf recht ungewöhnliche Art ihren irdischen Körper verlassen mussten, ob durch Corona oder auch durch Einsamkeit. Auch von diesen Seelen werden noch viele umherirren, wenn sie nicht bereits zu Lebzeiten eng mit der Göttlich geistigen Welt verbunden waren.

Wie soll das nun weitergehen? Konstruktive Antworten von staatlicher Seite, wie auch von schulmedizinischer Seite sind nicht zu erwarten. Die staatliche Seite wird sich weiterhin an Verbote klammern, wird Überwachungsmaßnahmen ausbauen und staatsbürgerliche Rechte einschränken soweit es irgendwie durchsetzbar ist.

Die Schulmedizin wird versuchen ihren Alleinvertretungsanspruch in allen Gesundheits- und Krankheitsfragen auszubauen. Für sie wird es weiterhin weder eine seelische noch eine geistige Dimension des Lebens geben. Man wird auf Impfungen und Medikamente setzen und den Kampf genauso verlieren, wie gegen die multiresistenten Krankenhauskeime... Wo sind die denn alle hin? Niemand spricht mehr davon und niemand scheint mehr daran zu versterben...

Wenn Du also Hilfe brauchst, dann hilf Dir selbst. Öffne Dich für die Göttlich-geistige Welt. Dann wirst Du alle Hilfe bekommen, sowohl in diesem irdischen Leben, als auch danach.

Mittlerweile kann ich einen solchen Weg bei Vielen meiner Patienten verfolgen. Zunächst kamen sie zu mir, weil sie körperliche Beschwerden und Gebrechen hatten. Nunmehr kommen viele, weil es ihnen gut geht. Sie kommen, um mit mir gemeinsam zu bitten, dass das so bleiben möge. Sie spüren zunehmend ihren eigenen Weg der geistigen Entwicklung und möchten ihn weiter beschreiten. Auch wenn sie einst ihren irdischen Körper verlassen sollten, werden sie nicht zu jenen gehören, die auf den Friedhöfen umher irren... Sie werden einmal auf einer Blumenwiese landen, wie ich das mitunter etwas schmunzelnd sage... Und da scheint eine Menge dran zu sein.

Auch wenn also in diesem Jahr der große geistige Impuls zu Ostern nicht eingetreten ist, sollten wir nicht nachlassen, täglich unsere kleinen Ostern zu suchen und zu finden. Die große Christusenergie wird das bemerken und uns jede Hilfe gewähren, die wir benötigen.

Dazu wünsche ich uns gemeinsam viel Erfolg.
Bleibt gut behütet.

Euer Hans


 
Hans
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zuletzt bearbeitet 13.04.2020 | Top

RE: Kleines Ostern

#2 von marion , 13.04.2020 18:57

Lieber Hans,
liebe Leser,

Du hast da einen sehr interessanten Beitrag geschrieben und ich habe sehr darüber nachgedacht, warum wohl keine Christusenergie in der Luft liegt.
Vielleicht ist das ja sogar etwas Positives: Betrachten wir mal die andere Seite, denn wenn alle Gläubigen in den Gottesdiensten gewesen wären, dann wären doch weltweit überall die Gebete in Richtung Corona-Virus erfolgt - um dieses Thema dreht sich doch derzeit das ganze Leben. Und das ist vielleicht nicht gerade der wahre Sinn der "Christusenergie". Vielleicht werden wir eines Tages erfahren, warum das wohl dieses Jahr zu Ostern so gewesen ist.

Lieben Gruß von Marion


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