Bei aller Heilung die Ebenen beachten

#1 von Hans , 28.12.2019 21:39

Erkenntnis: Bei aller Heilung die Ebenen beachten! Die Ebenen der
Krankheitsursachen und der therapeutischen Aktivitäten


Dies erscheint mir ebenfalls als ein überaus wichtiger Zusammenhang, der wenn er nicht erkannt und beachtet wird, die Heilmöglichkeiten der meisten Therapien in erheblichem Maße reduzieren kann. Wird dieses Prinzip jedoch erkannt und beachtet, sind große Heilerfolge oft schon mit frappierend einfachen Mitteln möglich.

Ich möchte das an einer Analogie kurz erläutern. Natürlich hinken solche Beispiele auch, doch wer es möchte, wird den entsprechenden Hintergrund verstehen können und sein ganzes Leben lang nicht mehr vergessen.

Stellen wir uns vor, wir befinden uns auf einem Bahnhof. Damit die Züge pünktlich und ohne Komplikationen von A nach B gelangen können, ist es erforderlich verschiedene Weichen genau zur richtigen Zeit in die richtige Richtung zu stellen. Wie kann man das erreichen?

Man kann direkt an die Weiche gehen und diese mit hohem Kraftaufwand bewegen. Wenn man das gut macht, werden die Züge pünktlich fahren können. Doch wenn der Bahnhof etwas größer ist, wird es immer schwieriger werden, die richtigen Weiche zur richtigen Zeit in die erforderliche Richtung zu stellen. Deshalb hat man irgendwann die Stellwerke erfunden.

Der Wärter des Stellwerkes kann von seiner Höhe aus den ganzen Rangierbetrieb überblicken. Mit relativ wenig Kraftaufwand kann er viele Weichen ganz korrekt bedienen. Das ist schon deutlich effektiver, als wenn man direkt an der Weiche steht... Die Steuermöglichkeiten sind viel größer.

Doch wann kommt der nächste Zug? Und wohin soll er fahren? Und wieviele Züge kommen fast zur gleichen Zeit? Um das zu bewältigen, benötigt der Wärter des Stellwerkes einen Plan, einen Fahrplan. Und wenn einmal ein Sonderzug einfährt oder Fahrplanänderungen erforderlich werden, erhält der Wärter zusätzliche Informationen. Es wird auch dann alles gut funktionieren.

Wir finden also im Wesentlichen drei Ebenen vor. Die Ebene der Schienen und Weichen, die Ebene des Stellwerkes und die Ebene des Planes oder der Information.

Nun die Analogie. Wenn wir uns vorstellen, dass die Ebene der Schienen und Weichen der körperlichen Ebene entspricht, die Ebene des Stellwerkes der seelischen Ebene und die Information (Fahrplan) der geistigen Ebene, dann können wir dieses Zusammenwirken gut erkennen. Dann wird auch sofort klar, dass ein gut funktionierender Zugverkehr unserer Gesundheit entspricht und ein gestörter Zugverkehr bestimmten gesundheitlichen Störungen oder Krankheiten.

Wenn man in diesem System Störungen in Ordnung bringen (heilen) möchte, ist es doch zunächst erforderlich, aufzuklären auf welcher Ebene die Störung ihren Ausgangspunkt nimmt. Ist beispielsweise eine Weiche eingerostet, dann nützen Reparaturen am Stellwerk oder Korrekturen am Fahrplan recht wenig. Da muss jemand mit der Ölkanne direkt zur Weiche hingehen und sie in Ordnung bringen. Das würde vielleicht der Arbeit eines Physiotherapeuten beim Menschen entsprechen oder einer Operation nach
einem Unfall.

Tritt jedoch ein Defekt im Stellwerk auf, dann wird die Ölkanne nicht viel nutzen. Da muß dort jemand hingeschickt werden, der sich mit dieser Technik auskennt. Das wird der Gleisarbeiter meist nicht leisten können...

Wenn jedoch im Fahrplan ein Fehler auftritt, dann nutzt es auch nichts, wenn man die Weichen ölt und das Stellwerk in Ordnung bringt. Dann muss das Problem auf der Informationsebene gelöst werden, wenn die Züge wieder richtig fahren sollen.

So einfach ist das alles. Nur haben wir dabei ein Problem, wenn wir diese Analogie auf die Ebenen von Körper, Seele und Geist beziehen. Das Funktionsprinzip ist das Gleiche. Nur kann man die Seele und den reinen Geist nicht sehen. Für die wissenschaftliche Medizin existieren diese Ebenen noch nicht einmal.

Doch wie will man den Körper heilen, wenn man seine Steuerebenen und deren Zusammenhänge nicht versteht? Man nimmt die Weichen auseinander und baut sie wieder zusammen, experimentiert mit verschiedenen Ölen, setzt immer neue Ersatzteile ein und freut sich vielleicht, wenn eine Weichenheizung in der Winterzeit gut funktioniert.

In der medizinisch-wissenschaftlichen Ausbildung bewegt man sich ebenso fast ausschließlich auf dem „Bahnhof“. Auch in den Universitäten werden vorwiegend „Bahnhofsarbeiter“ ausgebildet. Woher sollen die denn wissen, wie es in einem „Stellwerk“ aussieht, wenn man solch ein Stellwerk nicht einmal sehen kann?

Das alles ist heutzutage ein großes Problem. Je moderner die medizinische Wissenschaft wird, desto höher wird die Spezialisierung auf rein materieller Ebene. Die rein energetischen Daseinsebenen bleiben nahezu völlig außen vor. Das führt so weit, wie ich letztens etwas sarkastisch gelesen habe, dass die Spezialisten immer mehr über immer weniger Dinge wissen, bis sie schließlich über nichts mehr, alles wissen...

Es kommt also darauf an, bei aller Spezialisierung, den Blick für das Ganze nicht zu verlieren. Und zu diesem Ganzen gehört nun einmal die Energie in allen ihren Erscheinungsformen.

Das ist durchaus auch ein Problem in der Naturheilkunde. Fährt man zu entsprechenden Schulungen, wird oft von Ganzheitlichkeit gesprochen und man meint die Ganzheitlichkeit des physischen Körpers. Man strebt zwar eine Harmonie zwischen Körper, Seele und Geist an, betrachtet und behandelt jedoch fast ausschließlich die Organe und die Physiologie des Körpers. Denken wir an unseren Bahnhof, merken wir sofort, dass das alles seine Grenzen hat, wenn die Steuerebenen nicht oder nicht im erforderlichen Maße einbezogen werden. Doch die Steuerebenen, wie ich sie nenne, kann man eben nicht sehen.

Mit Bioresonanzgeräten kann man zwar einige Aspekte davon wahrnehmen, doch bleibt das alles eher recht bruchstückhaft. Worin besteht nun die Konsequenz? Der Einzelne sollte, wenn er einen Weg der Heilung finden möchte, vor allem auf seine innere Stimme, auf sein Bauchgefühl hören. Effektiver mag es natürlich sein, wenn man beginnt, sich mit feinstofflichen Testverfahren auch in Heilungs- und Gesundheitsfragen zu beschäftigen. Das kann sowohl die Wahrnehmung mit Hilfe einer Wünschelrute, eines Biotensors oder eines Pendels sein. Auch kinesiologische Testverfahren helfen oft schon weiter.

Diejenigen, die schon mit solchen Testverfahren vertraut sind, sollten vielleicht ihre Erfahrungen weiterentwickeln unter Nutzung von Fragestellungen aus unserem Bahnhofsbeispiel.

Auf welcher Ebene liegt die Hauptblockade? Wie kann sie am Besten aufgelöst werden? Was kann dafür getan werden, dass sich solche Blockaden nicht wieder aufbauen? Das kann jeder für sich beantworten, wenn er oder sie danach sucht.


 
Hans
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