Karma-Diagnostik

#1 von Hans , 28.12.2019 21:23

Was seelische Belastungen betrifft, so gibt es noch ein anderes ganz wesentliches Problem. Es geht um Karma.

Dieser Karmabegriff stammt nicht aus unserem Kulturkreis, sondern aus fernöstlichen Lebensphilosophien. Dennoch benutze ich ihn im Kontext von seelischen Belastungen, weil der deutsch Begriff „Schuld“ das Problem nicht deutlich genug beschreibt. Für mich ist Karma im Kontext seelischer Belastungen, eine eingegangene Schuld, die nach einem Ausgleich drängt. Es gibt also keine Schuld, die nicht irgendwann ausgeglichen werden müsste. Es ist dabei unerheblich, ob wir uns an eine bestimmte Schuld erinnern können oder nicht. Das ganze Phänomen ist wie ein Brandzeichen auf der Seelenebene gespeichert, kann aus vorigen Inkarnationen stammen und kann auch unbewusst an Nachkommen weitergegeben werden, wie ich das noch erläutern werde.

Für die Auflösung von Schuld gibt es zwei grundlegende Wege. Das ist zum einen die spontane Auflösung von Schuld und die Auflösung durch Göttliche Gnade. Das ist ganz offensichtlich eine Gesetzmäßigkeit. Sie wirkt immer, ob wir sie erkennen oder nicht, ob wir sie wahrhaben wollen oder nicht.

Für die spontane Auflösung gilt das Prinzip „Aug um Aug, Zahn um Zahn“. Alles Unrecht, das von einem Menschen jemals ausgegangen ist, wird also als solches zu ihm zurückkehren und einen Ausgleich fordern...

Dieses Phänomen begann ich zu verstehen, als ich in den Büchern des russischen Heilers S.N. Lazarev studiert habe. Er geht davon aus, dass jedes Unrecht welches geschehen ist, eine Schuld hervorbringt und eine solche Schuld in Form von komplexen Ausgleichsprogrammen zur Auflösung drängt.

Beispielsweise nennt Lazarev solche Programme wie:

Tötung des Lebens (Bsp.: Antibiotika...)

Vernichtung

Selbstvernichtung

Zerstörung

Selbstzerstörung

Solche Ausgleichsprogramme für belastendes Karma, ich nenne sie der Einfachheit halber Karmaprogramme, wirken auf der Seelenebene. Sie können inaktiv sein oder sich aktivieren.
Sind sie inaktiv, merkt die entsprechende Person nicht unmittelbar etwas davon. Meinen Patienten sage ich in einem solchen Fall immer, dass sie „auf einem Pulverfaß sitzen mit drei Kissen drunter...“ Solche Analogien beschreiben die Situation recht deutlich und motivieren auch dazu, ein solches Problem aufzulösen.

Schwieriger wird es, wenn sich solche Karmaprogramme aktivieren. Wer feinstofflich testen kann, wird eine entsprechende Frage leicht mit einem „Ja“ oder einem „Nein“ beantwortet bekommen. Doch ist es auch bedeutsam, wahrzunehmen, in welchem Maße eine solche Aktivierung bereits erfolgt ist. Ich selbst stelle mir dazu eine Skala von 1 bis 10 vor und bestimme mit dem ja/nein-Test, zu wieviel Prozent die Aktivierung bereits erfolgt ist. (1 ist dann 10%, 2 ist 20% usw.)

Nun möchte ich zwei Beispiele nennen, um zu zeigen, wie so etwas funktioniert. Das häufigste Phänomen, welches mir in der Praxis begegnet ist das inaktive, jedoch durchaus blockierend wirkende Karmaprogramm „Tötung des Lebens“. Es entsteht meist durch die Einnahme von Antibiotika. Der Körper, ganz besonders der Darm, mag die unguten Wirkungen einer solchen Behandlung mit der Zeit und mit großer Mühe kompensieren können. Auf der Seelenebene sieht das anders aus.

Auch wenn wir uns dessen meist nicht bewusst sind, wenden wir uns mit der Einnahme eines solchen Giftes gegen das Leben. Das steckt schon in der Wortbedeutung. „Anti“ bedeutet gegen und „bios“ bedeutet Leben. So verallgemeinert wird das auf der Seelenebene wahrgenommen und einem Brandzeichen gleich, abgespeichert. Wir haben uns also eine Seelenbelastung, einen Fehler auf dieser wichtigen Steuerebene organisiert. Eine solche Belastung kann sich auch aktivieren, wenn sie zu dominierend geworden ist. Dann geht es uns richtig schlecht...

Ein weiteres Phänomen sind Karmaprogramme, die von den Vorfahren ausgehen und über den Familienstammbaum, sozusagen auf der Blutlinie unserer Herkunft auf uns wirken. Der Ausgangspunkt solcher Schuld kann jedoch auch aus eigener früheren Inkarnationen herrühren. Beides wirkt ähnlich. Es handelt sich dabei meist um Vernichtungs- oder Zerstörungsprogramme. Wie kann das sein?

Beispielsweise war der Urgroßvater eines Patienten im Krieg und hat dort viel Schlimmes erleben müssen, hat vielleicht auch selbst in dieser Not einen oder mehrere Menschen getötet. Das war für ihn alles so furchtbar, dass er auch, als er wieder nach Hause kam, niemals darüber gesprochen hat. Er war einfach nicht in der Lage, das Erlebte zu verarbeiten und hat das so gut es ging verdrängt. Damit konnte jedoch auch diese Schuld, die der Urgroßvater mit sich herumtrug, oft nicht ausgeglichen werden.

Nun ist dieser Uropa irgendwann gestorben. Was ist nun mit dieser Schuld? Sie besteht weiterhin. Die Seele hat zwar den physischen Körper verlassen. Sie ist jedoch immer noch so verbittert und verhärmt, wie sie es zu Lebzeiten schon war. Sie kann einen Ausgleich der Schuld einfach nicht aus sich selbst heraus bewirken. Also geht dieses Karma auf die Nachkommen über. Dort bewirkt es zunächst eine erhebliche Seelenbelastung und kann sich, wenn sich entsprechende Bedingungen ergeben, auch spontan aktivieren.

Im Falle eines "Vernichtungsprogrammes" könnte das ein Verkehrsunfall, ein Herzinfarkt mit tödlichem Ausgang oder auch eine Selbsttötung sein. Das klingt alles sehr schlimm und man mag sich auch fragen, warum Gott das zulassen kann. Doch es ist ein Ausgleich einer alten Schuld, wodurch die Gerechtigkeit, wenn auch sehr schmerzhaft, wieder hergestellt wird. Dafür kann nicht Gott verantwortlich gemacht werden. Sein Credo ist doch ohnehin: „Du sollst nicht töten!“ Wenn wir es als Menschen Kraft der Freiheit unseres Willens doch tun, dann müssen wir als Menschen auch einen entsprechenden Ausgleich dafür ertragen.

Ähnlich wirken auch "Zerstörungsprogramme". Wenn also in früherer Zeit jemand etwas zerstört hat, wird auch wieder jemand zerstört, wenn sich das Prinzip spontan durchsetzt.
Programme der Selbstzerstörung aktivieren sich meist allmählich. Auch hier kann man testen/muten zu wieviel Prozent eine Aktivierung fortgeschritten ist.

Es entstehen dann solche Krankheiten wie chronische Gelenkentzündung (Polyarthritis), Stoffwechselerkrankungen, Allergien und andere Autoimmunerkrankungen aber auch langsam wachsende Krebserkrankungen sind möglich. Wird ein solches Karmaprogramm als Ursache erkannt, dann sind solche Krankheiten im Allgemeinen nicht aufzuhalten, was auch immer schulmedizinisch unternommen wird. Gelingt es dennoch, sie zu stoppen, dann geht das Selbstzerstörungsprogramm auf andere Organe (Symptomverschiebung) oder auf weitere Nachkommen über. Die Kinder oder Enkel bekommen unerklärliche Krankheiten...

Soviel zu den spontanen Wirkungen eines solchen Ausgleichs. Doch es gibt noch eine viel bessere, eine viel sanftere Lösung solcher Probleme. Es handelt sich dabei um den Ausgleich einer eingegangenen Schuld durch Göttliche Gnade.

In der Literatur ist dazu kaum etwas beschrieben. Doch wenn es wirklich einen liebenden und allmächtigen Gott gibt, warum sollte er uns nicht auch seine Gnade schenken für eine eingegangene Schuld?

Doch Gott macht es uns ganz offensichtlich nicht so einfach. Uns wird nicht bedingungslos etwas geschenkt, sondern wir müssen schon etwas dafür tun. Das große Ziel des Ausgleichs der Schuld kann ja nicht allein durch Gott bewirkt werden. ER ist ja eine solche Schuld auch nicht eingegangen. Das waren doch wir Menschen.

Deshalb ist der Zugang zu einem solchen Phänomen auch nicht ganz so leicht. In einem solchen Falle muss nämlich immer jene Seele therapeutisch erreicht werden, die eine entsprechende Schuld bewusst oder unbewusst eingegangen ist. Es gilt sozusagen das Verursacherprinzip.

Um Göttliche Gnade zu erhalten ist es unabdingbar, dass der Verursacher einer Schuld dieses Unrecht in seinem Innersten bereut, dass er allen Menschen vergibt, die ihn vielleicht zu solch einer Tat gedrängt haben und dass ihm zumindest auf der Seelenebene von allen beteiligten Menschen vergeben wird. Das sind zugleich die bisher erkannten Bedingungen für eine Karmaauflösung durch Göttliche Gnade.

Das trifft auch zu, wenn der Verursacher einer Schuld seinen irdischen Körper bereits verlassen hat. Er braucht dann unsere Fürbitte und Unterstützung auf der Seelenebene, so dass er es schaffen kann, seine Schuld zu bereuen, anderen zu vergeben und menschlich selbst Vergebung zu erhalten. Erst dann kann er die GÖTTLICHE GNADE empfangen und das gesamte Karmaprogramm wird für ihn und alle Nachkommen für immer gelöscht.

Das ist eigentlich die fundamentale Erkenntnis, die ich in den letzten Jahren erfahren durfte. In vielen mühsamen mentalen Ritualen konnte ich gemeinsam mit meinen Patienten und zahlreichen geistigen Helfern solche Zugänge immer wieder finden. Damit wurden zahlreiche Seelen erlöst von ihrer Schuld und ganze Familien von unsäglicher Last befreit. Heute ist eine solche Vermittlung von GÖTTLICHER GNADE zur Auflösung alter Karmaprogramme zum Bestandteil meines täglichen Wirkens geworden.

Wer noch daran zweifeln sollte, ob es sich für ihn lohnt, sich mit solchen Phänomenen zu beschäftigen, dem empfehle, ich folgende Fragen bei hilfesuchenden Menschen mit Rute oder Biotensor nach der ja/nein Methode auszutesten:

„Sind die Hauptursachen der Krankheitssymptome karmisch bedingt?“

„Sind die Hauptursachen der Krankheitssymptome durch Blockaden bedingt?“

„Sind die Hauptursachen der Krankheitssymptome durch Organschwächen oder Organschäden bedingt?“

Die Antworten auf diese Fragen sind mit jeweils unterschiedlicher therapeutischen Konsequenzen verbunden. Wird die erste Frage mit JA beantwortet, dann hat sich irgendein Karmaprogramm begonnen, zu aktivieren. Sollte das der Fall sein, ist die Krankheitsursache auf der Seelenebene angesiedelt und schulmedizinisch nicht zugänglich. Es werden sich
dann solange immer neue Krankheitszeichen einstellen, bis diese Seelenschuld aufgelöst ist...

Auch nach Auflösung des Karmas ist die Krankheit noch nicht geheilt. Doch ist es einleuchtend, dass die Heilprognosen weitaus günstiger werden, wenn die Hauptursache eines Krankheitsverlaufes verschwunden ist...

Zusammenfassend kann man also sagen:
Gelingt es, eine solche sanfte Möglichkeit der Karmaauflösung in Gang zu bringen, dann muss niemand durch solche Ursachen mehr leiden. Gott schenkt uns seine Gnade und löst die entsprechenden Karmaprogramme auf. Doch sind damit auch Lernaufgaben für uns Menschen verbunden. Erfüllen wir diese Aufgaben, dann bekommen wir die Schuld erlassen. Erfüllen wir diese Aufgaben nicht, dann setzen sich die Programme spontan durch, wie oben beschrieben.


 
Hans
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zuletzt bearbeitet 01.01.2020 | Top

   

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