Der Administrator stellt sich vor

#1 von Hans , 26.12.2019 16:05

Ist es Euch auch schon einmal so gegangen, dass Ihr zu einem besonderen Jubiläum zurückgeblickt habt auf Euer bisheriges Leben?

So ein Rückblick erscheint mitunter sehr nützlich, weil er hilft, zu verstehen und einzuordnen, wie alles geworden ist. Eine solche Einordnung ist sicherlich zugleich so etwas wie ein Fundament, auf dem man sein weiteres Leben organisieren kann.

Auch bei mir ist nun ein solches Jubiläum vorübergegangen. Im September 2019 habe ich mein 70. Lebensjahr vollendet. Es war bisher ein sehr interessantes und auch bewegtes Leben. Doch das soll noch nicht alles gewesen sein. Meine persönliche und berufliche Entwicklung als Heilpraktiker auf dem Gebiet des geistigen Heilens scheint noch lange nicht abgeschlossen zu sein. Letztlich soll auch dieses Forum davon zeugen.

Oft denke ich daran zurück, wie ich am 01. Dezember 1993 meine Naturheilpraxis eröffnet habe. Zwar hatte ich eine entsprechende Ausbildung absolviert und die Berufszulassung erhalten. Doch nunmehr erkrankten Patienten gegenüber zu stehen, die in eine Behandlung durch mich viel Hoffnung setzten, das war schon eine ganz andere, weit anspruchsvollere Sache. 26 Jahre lang bemühe ich mich nun schon als Heilpraktiker, hilfsbedürftigen Menschen zur Seite zu stehen, sie zu unterstützen, den eigenen Weg der Heilung zu finden.

Die therapeutischen Methoden, die ich dazu nutze, haben sich in dieser Zeit sehr verändert, so wie auch ich mich selbst verändert und viel dazugelernt habe.

Vor 26 Jahren war ich sozusagen noch ein evangelisch getaufter Atheist. Viele fragen mich, wie das denn möglich sei, heute so gottverbunden und damals zumindest verstandesmäßig so weit weg von Gott?

Um das zu erklären, muss ich vielleicht noch etwas weiter zurückgehen in der Darstellung meiner Entwicklung, die ja bekanntlich 40 Jahre lang in der DDR abgelaufen ist. Das sind fast die Hälfte meiner bewussten bisherigen Lebenszeit dieser Inkarnation. In dieser Zeit bin ich in die Schule gegangen, habe eine Berufsausbildung absolviert, habe studiert und schließlich gearbeitet. In dieser Zeit habe ich aber auch glücklich und weitgehend zufrieden gelebt.

Im Unterschied zu manchen heutigen Mitbürgern, die diesen Staat nur von außen und aus den Darstellungen der Medien kennen, kann ich mir ein ziemlich genaues Bild machen, was in der DDR wirklich abgelaufen ist. Und wenn ich zur Kenntnis nehmen muss, dass man heute noch darüber streitet, ob die DDR nun ein "Unrechtsstaat" gewesen ist oder nicht, da kann ich mich nur wundern...

Natürlich finde ich es bis heute ungemein tragisch, wenn Menschen so verblendet waren, dass sie an der ehemaligen Staatsgrenze sehenden Auges in Minenfelder hineingelaufen sind, obwohl diese groß und deutlich mit Lebensgefahr- und Verbotsschildern gekennzeichnet waren...

Doch auch unsere heutige Gesellschaft, die weitaus stärkeren Krisen unterworfen ist, kommt an erhebliche Grenzen ihrer sozialen marktwirtschaftlichen Orientierung. Wir haben es gelernt von „Schutzschirmen“ zu sprechen, die für Kapital bürgen, welches überhaupt nicht verfügbar ist. Große Konzerne können dem Staat tausende von Arbeitnehmern „vor die Füße werfen“ nach dem Motto „Sieh doch wie du nun diese Leute versorgst...“. Flüchtlingsströme fluten das Land. Keiner kann sagen, wie sich das in einigen Jahren mit dem politischen Einfluss des Islam (Scharia) einmal entwickeln wird. Große Teile der Jugend sind von Ängsten über ihre Zukunft geplagt und laufen falschen Propheten hinterher. Die Braunkohleverstromung soll beendet und Atommeiler heruntergefahren werden ohne Visionen zu haben, wo denn künftig der Strom herkommen soll, bei steigender Elektromobilität... Die politische Kultur ist in großen Teilen in einem Niedergang begriffen. Alles das deutet auf noch größere, noch heftiger wirkende Krisen hin, die noch vor uns stehen.

Wenn ich das aus heutiger Sicht sehe, brauche ich diese Zeit in der DDR, nicht zu bereuen. Sie hat mich geformt und mir wichtige Lebenserfahrungen vermittelt.

Hervorheben kann ich die Tatsache, daß ich in der gesamten Zeit niemals jemandem etwas zuleide getan habe und daß ich auch froh bin, in der einzigen deutschen Armee gedient zu haben, die niemals an kriegerischen Handlungen beteiligt war, ja die sogar bereit war, sich selbst aufzulösen, ohne zu den Waffen gegriffen zu haben.

Natürlich war die dominierende Weltanschauung in dieser Zeit der Marxismus- Leninismus, eine materialistische Weltanschauung in der dem Materiellen das Primat gegenüber dem Ideellen, dem Geistigen, eingeräumt wurde. Heute weiß ich, dass es sich genau andersherum verhält. Man muss das Geistige nur etwas anders definieren und die Sichtweise auf diese Phänomene verändern.

Doch auch weltanschaulich bin ich an Grenzen gestoßen. Spätestens, als ich gelernt hatte, mit der Wünschelrute umzugehen, also Phänomene wahrzunehmen, die man mit seinen normalen Sinnen nicht erfassen kann, drängte es mich ganz deutlich, über solche Grenzen hinauszugehen.

Wenn ich mir dann einen Kreis vorstellte, war meine bisher bekannte materielle Wirklichkeit ein winzig kleiner Sektor davon. Der Inhalt dieses Sektors war nicht falsch, aber er war eben klein. Der allergrößte Inhalt dieses Kreises war mir aber unbekannt. Damit konnte ich immer besser verstehen, was in meinem Philosophiestudium mit dem Begriff „transzendent“ gemeint war. Diesem Jenseitigen unserer normalen Wahrnehmung habe ich mich dann in zunehmendem Maße gewidmet und versucht, dies in therapeutischem Sinne nutzbar zu machen.

Das waren wieder völlig neue Herausforderungen mit denen ich es zu tun bekam. Wenn ich als junger Mensch die körperlichen Anforderungen gesucht habe, suche ich heute vorrangig die geistigen Anforderungen. In einer solchen Sichtweise vereint sich dann wieder die Vergangenheit mit der Gegenwart und der Zukunft.

Dabei kristallisiert sich bei mir immer stärker eine grundlegende Erkenntnis heraus, die für jeden Menschen der wichtigste Leitfaden sein sollte, um seine Gesundheit und das Wohlbefinden zu erhalten.

Es geht dabei um die Harmonie zwischen jenen Schwingungsebenen, die wir Körper, Seele und Geist nennen. Nur wenn diese Harmonie funktioniert, können wir eine tiefe Zufriedenheit in unserem Leben fühlen. Das ist wieder die Voraussetzung, um gesund zu bleiben und uns zu entwickeln.

Doch bei dieser Harmonie handelt es sich um ein Fließgleichgewicht. Es lässt sich nicht ein für allemal einstellen, sondern muss ständig, jede Stunde, jede Minute neu ausbalanciert werden. So etwas können wir weder mit unserem Willen, noch mit Nerven, Hormonen u.ä. bewerkstelligen. Die Forschung sagt, dass wir dazu Lichtquanten brauchen. Doch wer steuert dieses Licht?

Dazu braucht es eine Intelligenz, eine heilende, eine heilige Kraft, die wir getrost Göttliche Kraft nennen können. Heilen bedeutet also balancieren innerhalb und zwischen unseren Schwingungsebenen. Heilen bedeutet aber auch in Resonanz zu gehen mit dieser geistig heilenden Kraft. Und Heilen bedeutet schließlich die Blockaden auf allen diesen Schwingungsebenen wegzuräumen, sie aufzulösen, um in eine solche Resonanz zu kommen.

Wie ich nun dieses große Aufgabenfeld der Heilung erkenne, spüre ich, dass ich wieder einmal in einen neuen Lebensabschnitt gelangt bin, in dem gerade jene Anforderungen in den Mittelpunkt meines Lebens treten.

Ich selbst muss mich entwickeln indem ich mich öffne für die Göttlichen Kräfte, indem ich meine Seelenebene ausbalanciere und den Körper pflege, so dass er mir noch einige Jahre des Wirkens auf der physischen Ebene in relativ guter Gesundheit ermöglicht.

Doch ist mein Wirken nicht auf mich selbst beschränkt. In zunehmendem Maße spüre ich, dass mir auch Aufgaben übertragen werden, nicht nur Patienten in meiner Praxis zu behandeln, so wichtig das auch ist und bleibt. Ich soll darüber hinaus gleichgesinnte Menschen finden, mich mit ihnen austauschen und mich mit ihnen gemeinsam entwickeln auf einem Weg der Heilung und Öffnung zum Göttlichen hin.

Das ist die bevorstehende Aufgabe. Ihre Realisierung hat bereits begonnen im Meinungsaustausch anderer Foren aber auch in der Vermittlung heilender Kräfte über die hergestellten SEGEN und Heiligen Wässer.

Der neue große Energieschub, den die Erde in jedem Jahr erhält, wird sicherlich beste Voraussetzungen für meine weitere Entwicklung und die Entwicklung all jener Menschen schaffen können, die bereit sind, sich dafür zu öffnen.

Dazu wünsche ich uns gemeinsam Zufriedenheit und Gottes Segen.

Euer Hans


 
Hans
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zuletzt bearbeitet 28.08.2023 | Top

   

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